Spandau Pumpen

Seit mehr als 80 Jahren zählen Spandaupumpen nicht nur im Maschinenbau zu den führenden Anbietern von Spindelpumpen oder Eintauchpumpen. Der Anwendungsbereich umfasst hierbei Einsatzgebiete aus dem Nieder-, Mittel- und Hochdruck.

Das Unternehmen Spandau-Pumpen wurde im Jahr 1932 in Berlin gegründet und erhielt im Jahr 1934 das Patent auf die erste dichtungslose Eintauchpumpe. Seit 1986 gehören Spandau-Pumpen zur SKF Lubrication Systems Germany, einem schwedischen Technologiekonzern, der in 140 Ländern vertreten ist und mehr als 46000 Mitarbeiter beschäftigt.

 

Eine Übersicht über unser Produkt- und Serviceportfolio im Bereich Schmiertechnik finden Sie hier ...

 

Das Produktprogramm von Spandaupumpen umfasst Eintauchpumpen, Atex-Farbpumpen und Hydrozyklone. Die Eintauchpumpen unterteilen sich in Aggregate für stark verunreinigte Medien, für leicht verunreinigte Medien sowie reine Fördermedien. 

Das Unternehmen setzt in der Fertigung ihrer Eintauch-Pumpen wie auch der Spindelpumpen auf ein großes Spektrum an Werkstoffen und Ausführungen, um den Anforderungen des Kunden entsprechen zu können. Verwendet werden Spandaupumpen unter anderem in Werkzeugmaschinen für den Kühlschmierkreislauf, in Druckmaschinen, in Befeuchtungs- und Klimageräten wie auch in optischen Geräten. Weitere Einsatzbereiche sind die Oberflächen- und Verfahrenstechnik sowie die Lasertechnik. 
Durch die extrem robuste Bauweise sind die Pumpen des traditionsreichen Berliner Unternehmens in praktisch jedem Bereich einsetzbar, gleich ob es sich um tiefkalte oder sehr heiße Flüssigkeiten handelt. Natürlich gehört dazu ebenso die Resistenz gegen Säuren und Laugen. 

Eintauch-Pumpen für stark verunreinigte Fördermedien finden ihren Einsatz an Werkzeugmaschinen, Kühl- und Temperiergeräten, Filteranlagen und optischen Maschinen. Die dabei zu transportierenden Fördermedien können diverse Industriegebrauchsflüssigkeiten sein wie auch stark verunreinigte Wasser-Emulsionen, sowohl synthetisch wie mineralölhaltig und mit Zusätzen chemischer Additive. zudem niederviskose Schneid- und Kühlöle sowie Säuren und Laugen. Wesentliche Merkmale dieser Pumpen mit den Werksbezeichnungen PR, PRT / PRA, HCT, PMS sowie PSH sind: dichtungslose Gehäuse, wahlweise Ein- oder mehrstufig, motorseitige Lagerung der Pumpenwelle, nach DIN 12157 genormte Anschlussmaße und für luftbelastete Medien entsprechende Schlürfausführungen. Diese Pumpen zeichnen sich durch ihre hohe Betriebssicherheit, den geringen Wartungsbedarf, Laufruhe, flexible Tauchtiefen sowie eine schnelle und einfache Installation und Inbetriebnahme aus.
Die Tauchtiefen variieren je nach Modell von 120 mm bei 30 l/min, Modell PR, bis zu 550 mm und 800 l/min, Modell PSH. Dazu kommen Temperaturbeständigkeiten von Minus 100 Grad bis Plus 170 Grad, bezogen auf die Modelle HCT und PMS.

Die Pumpen für leicht verunreinigte Medien sind in der Spezifikation ähnlich zu den Pumpen für stark verunreinigte Medien, unterscheiden sich aber in Details wie etwa der Möglichkeit, die Modelle Dichtungslos oder mit Gleitringdichtung auszuführen. Im Einsatz selbst zeigen sich weitere Abweichungen. Die hier gelisteten Modelle PRG, PRK, PSR, PXA sowie PS/PSL verfügen im Schnitt über höhere Tauchtiefen, dafür jedoch eine geringere Temperaturbandbreite. So kann mit dem Modell PSR eine Tauchtiefe von 739 mm erreicht werden, während die maximale Temperaturskala von Minus 10 bis plus 80 Grad reicht. 

In den Haupteinsatzgebieten für reine Fördermedien, Werkzeugmaschinen und Filteranlagen, kommen Pumpen der Modellserie LMP und PRV zum Einsatz. Dabei handelt es sich um Schraubenspindelpumpen, dreispindlig und selbstansaugend aufgebaut. In dieser Modellreihe werden 16 verschiedene Baugrößen angeboten. Zur Standardausrüstung dieser Pumpen gehören unter anderem gehärtete Spindeln und Laufgehäuse, ein Schutzring für den Radialwellendichtring, eine Leckageüberwachung sowie ein Druckbegrenzungsventil.

Die Hydrozyklone runden das Angebot an Pumpen des Berliner Herstellers ab. Sie eignen sich beispielsweise für filtermittelfreie Reinigungsanlagen.