Industrie-Kältetechnik

Bei uns erhalten Sie Beratung und Service zu industriellen Kühlsystemen, wie

  • Druckregler
  • Kältemittel-Schwimmerschalter
  • Siebe
  • automatische Durchflussregler
  • Magnetventile
  • gasbetriebene Sperrventile für die Saugseite
  • Rückschlagventile
  • Sicherheitsüberdruckventile und 
  • Serviceventile für ammoniak- und halogenkohlenwasserstoffhaltige Kältemittel


Unsere Ventile für industrielle Kältetechnik werden entsprechend höchsten Qualitätsstandards gefertigt und haben sich dank ihrer Leistung, Langlebigkeit und Zuverlässigkeit weltweit bewährt.

Parker Herl und Parker Sporlan sind weltweit führende Anbieter von Rückschlagventilen und Absperrventilen, thermostatischen Expansionsventilen und Magnetventilen.

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Ventile für Anlagen der Kältetechnik

 

Für Kälteanlagen werden Ventile unterschiedlicher Bauart eingesetzt. Die Ventile regeln und sperren den Durchflusses von Flüssigkeiten und Gasen. Wird ein beweglicher Verschlussdeckel (dies kann zum Beispiel ein Kegel, Kugel oder ein Anker sein) parallel zur Strömung des Fluids ausgerichtet, kann das Medium störungsfrei passieren. Der Durchfluss wird gemindert und letztlich gestoppt, wenn der Verschlussdeckel des Ventils den Strömungsquerschnitt verengt und die Öffnung schließlich komplett abdichtet. 

Zu den für Anlagen aus der Kältetechnik geeigneten Ventilarten zählen Magnetventile, Schwimmerschalter, Druckregler, mittels Gas betriebene Sperrventile (auf der Saugseite), Siebe, Sicherheitsüberdruckventile und Rückschlagventile. Für Kältemittel, die Ammoniak und Halogen beinhalten, werden Serviceventile verwandt. Ventile für Kälteanlagen müssen den zu erwartenden mechanischen und thermischen Belastungen sicher standhalten können und müssen ausfallsicher ausgelegt sein. Der reibungslose Betrieb einer Anlage ist von der zuverlässigen Funktion der Ventile abhängig.

Rückschlagventile und Absperrventile werden in zahlreichen Anlagen eingesetzt. Pneumatische Systeme, Kraftstoffanlagen und Lasthaltevorrichtungen sind typische Anwendungsbereiche. Die Ventile werden mit auf den jeweiligen Einsatzbereich abgestimmten kompatiblen Anschlüssen ausgestattet. Jedes Medium erfordert eine spezifische Auslegung der Ventile. Welches Material für die Fertigung der Ventile Verwendung findet, hängt unter anderem davon ab, ob ein Ventil den Durchfluss von Öl, Wasser oder Luft regeln soll. Aluminium, Messing oder Edelstahl sind einige der Materialien, die sich in der Vergangenheit bewährt haben. Auch Werkzeugstahl hat sich in vielen Bereichen als ein solides und langlebiges Material für Rückschlag- und Absperrventile ausgezeichnet.

Thermostatische Expansionsventile sorgen in Kälte- und Klimaanlagen für die Einspritzung des Kältemittels in den Verdampfer. Der Verdampfer liegt auf der Saugseite des Verdichters. Dieser Bereich wird auch Niederdruckbereich genannt. Das vom Expansionsventil eingespritzte Kältemittel verdampft bei diesem Prozess, und die Verdampfungswärme wird dem zu kühlenden Medium entzogen. In einem Kühlraum ist dies beispielsweise der Innenraum, der die Wärme für den Verdampfungsprozess liefert. Das nunmehr verdampfte und sich im gasförmigen Aggregatzustand befindliche Kältemittel gelangt als nächstes in den Kompressor. Hier wird es verdichtet. Auf Grund der Kompression kommt es zu einer Druckerhöhung und einem Temperaturanstieg. Im Kondensator kondensiert das komprimierte Gas aus. Die dabei entstehende Wärme wird nach außen abgestrahlt oder an ein anderes Medium übergeben. Das nunmehr wieder flüssige, aber noch unter hohem Druck stehende Kältemittel entspannt sich unter Einsatz des Expansionsventils. Kältetechnische Anlagen werden für alle denkbaren Zwecke eingesetzt, daher werden auch Expansionsventile in einer großen Varianz von unterschiedlichen Konfigurationen angeboten. Die Auslegung thermostatischer Expansionsventile ist von der Verdampferbelastung, der Verdampfungstemperatur und der Verflüssigungstemperatur abhängig. Die für Expansionsventile eingesetzten Düsen stehen in direkter Relation zur Leistung der Kälteanlage. Auch bei diesem Ventiltyp ist eine hohe Fertigungsqualität unabdingbare Voraussetzung, damit die einwandfreie Funktionstüchtigkeit des kälteerzeugenden Systems gewährt werden kann.

Absperrventile regeln den Durchfluss von Fluiden oder Gasen und müssen den Durchlass des Mediums in geschlossener Stellung zuverlässig unterbinden. Anwendungsgebiete in der Kältetechnik sind Systeme der Mess- und Kühltechnik sowie hydraulische und pneumatische Systeme. Auch in der Luft- und Raumfahrt kommen Absperrventile zum Einsatz. Langlebigkeit und Robustheit der Ventile sind wichtige Faktoren, damit die Anlage sauber und wirtschaftlich betrieben werden kann und eine kostenträchtige Reparatur vermieden wird. Betriebliche Kosten, die für Austausch eines Ventils und dem damit verbundenen vorübergehenden Stillstand einer produktiven Anlage anfallen, sind höher als die Investition in hochwertige Absperrventile. Der Markt bietet zahlreiche Versionen von Absperrventilen in allen Leistungsklassen an, die für die unterschiedlichsten Anlagetypen und Betriebsbedingungen ausgelegt sind. 

Kältetechnische Magnetventile werden hauptsächlich eingesetzt, um den Durchsatz von Kältemitteln in Kälteanlagen zu regulieren, sie kommen aber auch in hydraulischen Anlagen zur Anwendung. Magnetventile bestehen aus einer Spule und einem Ventilgehäuse. Die Spule sitzt auf einem Ankerrohr auf. Der bewegliche Anker öffnet und schließt das Ventil. Magnetventile sind für schnelle Schaltvorgänge und ausgelegt und besitzen eine kompakten Aufbau. Typische Anwendungsgebiete sind die Medizintechnik, Messtechnik und Kühltechnik. Auch in der Luft- und Raumfahrt werden Magnetventile eingesetzt und werden wegen ihrer hohen Zuverlässigkeit und kleinen Abmessungen geschätzt.